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AG 60 plus Reisegruppe erlebt Potsdam und Ribbeck

Potsdamreise
02. Juli 2011 0 Kommentare

SPD – Senioren auf Reisen -AG 60 plus Reisegruppe erlebt Potsdam und Ribbeck

Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der Peiner Sozialdemokraten hatte eine Fahrt nach Potsdam und Ribbeck ins Havelland angeboten, die regen Zuspruch fand.Mit über 50 Personen ging es unter der Leitung des Vorsitzenden Friedrich Wilhelm Bratherig auf direktem Wege von Peine nach Potsdam.

Vom Parkplatz aus, ganz in der Nähe der Fußgängerzone, wurde der Aufenthalt für einen ersten Rundgang genutzt, um einige wichtige Merkmale Potsdams kennen zu lernen.
Danach stand das erste Highlight auf dem Programm. Mit dem historischen Potsdam-Schloss-Express ging es auf eine ca. 75-minütige Rundfahrt. Nur eine Minute vom Schloss Sanssouci entfernt, unterhalb der Historischen Mühle, beginnt diese Fahrt und wir folgen den Spuren der preußischen Könige, begnadeten Architekten und genialen Gartengestaltern. Potsdam selbst bezeichnet sich als kleine schöne Schwester Berlins und war Sommerresidenz Friedrich II.
Am Nachmittag unternehmen wir eine ausgedehnte Schifffahrt auf der Havel, die uns bis zur Glienicker Brücke, zur Pfaueninsel und vorbei an herrlich gelegenen Villen und dem Potsdamer Stadttheater führen wird. Bei herrlichem Sommerwetter erreichen wir am späten Nachmittag unser 4-Sterne-Hotel, direkt an der Havel gelegen.
Nach einem ausgedehnten und reichhaltigen Buffet bietet sich ein Spaziergang an der Havel ausdrücklich an.
Nach den vielen Eindrücken des Vortages genießen wir in aller Ruhe das Frühstücksbuffet. Nach einer ausgedehnten Stadtrundfahrt mit vielen Erklärungen geht es zunächst zum Schloss Cecilienhof, das Kainer Wilhelm II. für seinen ältesten Sohn, Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin, Kronprinzessin Cecilie, errichten lies. Dieses Schloss hat dann am Ende des 2. Weltkrieges eine entscheidende Rolle in der deutschen Geschichte bekommen. Insbesondere der Konferenzsaal des Potsdamer Abkommens aus dem Jahre 1945 hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein Rundgang durch die tollen Parkanlagen mit dem legendären Sowjetstern beendet diesen Besuch. Der zweite Höhepunkt dieses Tages ist die Besichtigung des Neuen Palais. Dieser gewaltige Komplex sollte der Welt beweisen, dass Preußen noch repräsentieren konnte, denn nach Ende des Siebenjährigen Krieges war man finanziell am Ende. In nur sechs Jahren Bauzeit (1763 – 1769) wurde das Neue Palais am Ende der Hauptallee hochgezogen. Insgesamt 428 Skulpturen an der Außenfassade glorifizieren Preußen und sein Königtum. Nur ein Teil der Räumlichkeiten sind zur allgemeinen Besichtigung freigegeben, u.a. die Marmorgalerie und der Grottensaal. Der Großteil der Gebäude wird heute von der Potsdamer Universität genutzt, die auch einen Teil der Gartenanlagen für wissenschaftliche Zwecke nutzt.
Danach geht es auf Theodor Fontanes Spuren zu Herrn von Ribbeck auf Ribbeck ins Havelland. Ohne das bekannte Gedicht vom Birnbaum wäre der Ort Ribbeck sicherlich heute ohne jede Bedeutung. Ein Nachfahre des Herrn von Ribbeck hat die alte Schmiede zurückgekauft und betreibt dort heute eine Brennerei. An der kleinen Kapelle steht wohl die dritte oder vierte Generation eines Birnbaumes und im Park des aufwendig restaurierten Schlosses hat jedes Bundesland seinen Birnbaum pflanzen lassen. Zwei Storchennester sind besetzt und die Storcheneltern haben alle Schnäbel voll zu tun, um den Nachwuchs satt zu kriegen. Es wird Zeit für eine gute Tasse Kaffee, auch für ein Stück Kuchen, Ribbecker Spezialitäten. Noch eine Gruppenaufnahme auf der Schlosstreppe und die Heimreise kann beginnen.
Allen negativen Wetterprognosen zum Trotz hatten wir zwei Tage voller sommerlicher Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Lediglich auf der Rückfahrt im Bereich von Sachsen-Anhalt ging ein mächtiger Regenguss herunter, der uns im Bus allerdings wenig anhaben konnte. Kaum hatten wir Niedersachsen erreicht, schien die herrliche Abendsonne; von Regen und Wind fast keine Spur.
Mit vielen interessanten Eindrücken gingen diese beiden Tage viel zu schnell zu Ende.
 



 

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